© Kollektiv mis, Foto: Madeleine Franke | Szenenfoto „Motion in Sound” von Kollektiv mis
Motion in Sound
Kollektiv mis (Hildesheim)
Format: Tanzperformance
Dauer: 40 Minuten
Hinweise: Nebel, Dunkelheit, laute Musik
Format: Tanzperformance
Dauer: 40 Minuten
Hinweise: Nebel, Dunkelheit, laute Musik
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Termin
Motion in Sound
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Motion in Sound
Nachgespräch
Nachgespräch am 25. April 2026 nach der Vorstellung. Moderiert von Ole Hruschka.
Motion in Sound ist ein interdisziplinäres Projekt, das Tanz und elektronische Musik verbindet.
Mit Sensoren werden Bewegungen gemessen und in Klänge umgewandelt. Die Performenden tanzen nicht nur, sondern erschaffen dabei auch Musik. Ihre Bewegungen formen und verändern die Klänge direkt, während sie tanzen. Tanz wird so zu Musik, und Musik wird zu einer Art Tanz.
Das Kollektiv mis lädt in der ca. 40-minütigen Performance dazu ein, sich gemeinsam der Verklanglichung von Bewegungen anzunähern. Die Bewegungen und Modalitäten der Klanggestaltung sind zunächst sehr einfach. Das Erklingen eines Tones wird mit der Information verknüpft, dass sich die tanzende Person bewegt. Stoppt die Person ihre Bewegung, so stoppt auch der Ton. Nach und nach wird ein „Vokabular” kennengelernt, das im Verlauf des Stückes komplexer wird. Neben der Vorstellung des Somi-1-Kits – dem Tool, mit dem mis arbeitet – erforscht die Performance, wie Audiodeskription als ein weiterer Versuch, Tanz hörbar zu machen, künstlerisch eingesetzt werden kann. Zudem wird mit Visuals gearbeitet, die auch durch Bewegungen ausgelöst und von oben mittig auf den Tanzboden projiziert werden.
Normalerweise schauen wir Tanz an. Doch dieses Projekt fragt: Wie wird Tanz hörbar? Diese Verknüpfung schafft neue Möglichkeiten, Tanz auf eine andere Weise zu erleben. So will mis zeigen, dass Tanz nicht nur etwas für die Augen ist, sondern auch für die Ohren. Motion in Sound versteht sich über die Aufführung hinweg als ein fortlaufendes Forschungs- und Gemeinschaftsprojekt. Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist der Austausch über die Wahrnehmung und das Erleben von Tanz. mis setzt sich für eine inklusive, interdisziplinäre Kunstpraxis ein, die sinnliche und soziale Barrieren hinterfragt.
Das Kollektiv mis lädt in der ca. 40-minütigen Performance dazu ein, sich gemeinsam der Verklanglichung von Bewegungen anzunähern. Die Bewegungen und Modalitäten der Klanggestaltung sind zunächst sehr einfach. Das Erklingen eines Tones wird mit der Information verknüpft, dass sich die tanzende Person bewegt. Stoppt die Person ihre Bewegung, so stoppt auch der Ton. Nach und nach wird ein „Vokabular” kennengelernt, das im Verlauf des Stückes komplexer wird. Neben der Vorstellung des Somi-1-Kits – dem Tool, mit dem mis arbeitet – erforscht die Performance, wie Audiodeskription als ein weiterer Versuch, Tanz hörbar zu machen, künstlerisch eingesetzt werden kann. Zudem wird mit Visuals gearbeitet, die auch durch Bewegungen ausgelöst und von oben mittig auf den Tanzboden projiziert werden.
Normalerweise schauen wir Tanz an. Doch dieses Projekt fragt: Wie wird Tanz hörbar? Diese Verknüpfung schafft neue Möglichkeiten, Tanz auf eine andere Weise zu erleben. So will mis zeigen, dass Tanz nicht nur etwas für die Augen ist, sondern auch für die Ohren. Motion in Sound versteht sich über die Aufführung hinweg als ein fortlaufendes Forschungs- und Gemeinschaftsprojekt. Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist der Austausch über die Wahrnehmung und das Erleben von Tanz. mis setzt sich für eine inklusive, interdisziplinäre Kunstpraxis ein, die sinnliche und soziale Barrieren hinterfragt.
Statement der Auswahljury
Team und Förderer
Von und mit Lenni Ferling, Maite Herborn, Clara Polifke
Gefördert durch den AStA Hildesheim und das Institut für Medien, Theater und Populäre Kultur der Universität Hildesheim.
Über das Kollektiv mis
Das Kollektiv mis besteht aus Lenni Ferling, Maite Herborn und Clara Polifke. Sie studieren am Kulturcampus der Universität Hildesheim in den Schwerpunkten Szenische Künste und Kulturvermittlung. Mit Motion in Sound arbeiten sie seit November 2024 gemeinsam an einem interdisziplinären Projekt. Ihre Zusammenarbeit zeichnet sich durch einen kollektiven Arbeitsansatz aus, in den unterschiedliche Expertisen aus den Bereichen Tanz, Musik, Aesthetics of Access und Technik gleichberechtigt einfließen. Gemeinsam erforschen sie neue ästhetische und performative Möglichkeiten an der Schnittstelle von Bewegung und Klang und fragen sich, wie Tanz zugänglicher werden kann.