Auswahljurys Festival 2022

Auswahljury Best OFF_professionals 2022

Céline Bartholomaeus

Porträt Céline Bartholomaeus | © privat

Céline Bartholomaeus (*1988) studierte „Kunst in Aktion“ & „Kunstwissenschaften“ an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig. Seit 2017 ist sie am Staatstheater Braunschweig als Theatervermittlerin mit den Schwerpunkten "Intersektionalität und Diversität" und Projektleitung für „Theater in die Schule“ engagiert. Davor arbeitete sie als freiberufliche Theaterpädagogin und Bildungsreferentin mit verschiedenen Institutionen und realisierte künstlerische Projekte und Inszenierungen mit dem Fokus auf Empowerment, Rassismuskritik und politischer Bildung. Seit der Spielzeit 2018/2019 ist sie zudem als Lehrbeauftragte an der HBK Braunschweig für „Theater in die Schule“ tätig. Als Mitgründerin und Vorsitzende von Amo-Braunschweig Postkolonial e.V. verbindet sie ihre künstlerische Praxis mit rassismus- und machtkritischen Diskursen am Staatstheater Braunschweig.

Silke zum Eschenhoff

Porträt Silke zum Eschenhoff | © privat

Silke zum Eschenhoff studierte Szenische Künste an der Universität Hildesheim. Von 2010-2013 war sie am Hebbel am Ufer in Berlin tätig, u.a. Leitung des Festivals 100° Berlin (2011) und Produktionsleitung bei Unendlicher Spaß. 24 Stunden durch den utopischen Westen (2012). Anschließend arbeitete sie bei Theater der Welt 2014 in Mannheim als Dramaturgin für X Firmen (2014). In der Spielzeit 2014/15 hatte sie die stellvertretende Leitung der Bürgerbühne am Staatsschauspiel Dresden zusammen mit David Brückel inne und leitete von 2016 bis 2018 die Bürgerbühne am Nationaltheater Mannheim. Seit 2018 ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Teilprojekt „Markt als Krise: Institutioneller Wandel und Krisendiskurse in der Freien Theaterszene“ der DFG-Forschungsgruppe „Krisengefüge der Künste“ am Institut für interdisziplinäre Arbeitswissenschaft der Leibniz Uni Hannover tätig.

www.wa.uni-hannover.de

 

Jan Fischer

Porträt Jan Fischer | © Simona Bednarek

Jan Fischer, geboren 1983, ist aufgewachsen zwischen Bremen und Toulouse. Studierte Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim. Als freier Journalist arbeitet er lokal und überregional, on- und offline u.a. nachtkritik.de, die Deutsche Bühne, die Hannoversche Allgemeine Zeitung und die WASD. Kurzgeschichten von ihm gibt es in Literaturzeitschriften und Anthologien zu lesen. Außerdem ist er Lehrbeauftragter für Kulturjournalismus an der HBK Braunschweig sowie Redakteur der Website vom Spiel des Jahres, organisiert die Lesebühne Text Genuß & Schnaps + Vorträge in Hannover und ist international bekannter Luftgitarrist.

Jan Fischer bei Twitter

Markus Heinzelmann

Porträt Markus Heinzelmann | © privat

Markus Heinzelmann, geboren in Karlsruhe, studierte Germanistik und Philosophie in Würzburg und Hamburg. Anschließend realisierte er eigene Theater- und Filmprojekte in der freien Szene und am Stadttheater. Von 2004 bis 2012 war er künstlerischer Leiter und Geschäftsführer am Theaterhaus Jena, wo er u.a. selbst Mitausrichter verschiedener freier Festivals ist. Seither arbeitet er als freier Regisseur an vielen Theatern im deutschsprachigen Raum.

Daniela Koß

Porträt Daniela Koß | © Stiftung Niedersachsen, Foto: Katrin Ribbe

Daniela Koß ist als Kulturwissenschaftlerin M.A. seit 2010 bei der Stiftung Niedersachsen tätig und verantwortlich für den Förderbereich Theater und Soziokultur. In ihrer Arbeit berät sie zahlreiche Akteure und konzipiert und betreut innovative Förderprogramme. Dazu gehören sozioK_change, ein Programm, das Transformationsprozesse in der Soziokultur begleitet und auch das Best OFF – Festival Freier Theater, das unter ihrer Leitung alle zwei Jahre die besten Inszenierungen der niedersächsischen Szene zeigt. Neben zahlreichen Vorträgen und Artikeln wurde 2015 unter ihrer Federführung das Handbuch Soziokultur und 2017 in Zusammenarbeit mit Prof. Wolfgang Schneider und Beate Kegler die Publikation über Entwicklungen in ländlichen Räumen Vital Village veröffentlicht. Sie ist Mitglied in diversen Jurys und Fachbeiräten und hat einen Lehrauftrag an der Universität Hildesheim.

Als Scout: Nina Reimann

Porträt Nina Reimann | © privat

Nina Reimann, geboren 1999, kommt aus der Region Hannover und absolvierte nach ihrem Abitur 2017 ein Freiwilliges Kulturelles Jahr beim Landesverband Freier Theater und Landesverband Soziokultur. 2018 begann sie daran anknüpfend, Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis mit den Schwerpunkten Medien und Theater an der Universität Hildesheim zu studieren. Neben dem Studium arbeitet sie weiterhin beim Landesverband Freier Theater als Assistenz der Geschäftsführung. Außerdem wirkte sie auf und hinter der Bühne bereits bei Projekten in der freien Theaterszene Hannovers mit.

Auswahljury Best OFF_trainees 2022

Joachim von Burchard

Porträt Joachim von Burchard | © privat

Jahrgang 1958, geboren und jetzt wieder wohnhaft in Hannover, vier Kinder.
Freier Regisseur und Schauspieler, Gründungsmitglied vom Theaterhaus Hildesheim e.V und dem Theater Mahagoni. Seit 2000 inszeniert und spielt er unter den Namen Theater M21 und Theater Matz für Kinder. Mehrere seiner Inszenierungen wurden zu wichtigen Festivals für Freies Theater („Politik im freien Theater” „Impulse” und „Aua,wir leben”) eingeladen. 2007 gewann er mit seiner freien M21-Inszenierung „Ehrgeiz für alle” den Preis der Niedersächsischen Lottostiftung. 2011-13 war er Juror des Kindertheaterfestivals „Hart am Wind”. Von 2008-14 künstlerischer Leiter des Jungen Schauspiels am Deutschen Theater in Göttingen. Auftragsinszenierungen an Stadt und Staatstheatern in Bremen, Kiel, Dinslaken, Plauen / Zwickau, Mainz, Wilhelmshaven, Augsburg und Lüneburg machen ihn über Niedersachsen hinaus bekannt.

http://joachimvonburchard.de/

Carmen Grünwald-Waack

Porträt Carmen Grünwald-Waack | © privat

Lebt in Hildesheim. Performance-Künstlerin, Regisseurin, Theaterpädagogin und Lehrerin für Kunst und Darstellendes Spiel am Andranum in Hildesheim.
Mitbegründung des Kollektivs Frl. Wunder AG im Jahr 2006.
Jurorin des Theatertreffens der Jugend der Berliner Festspiele seit 2008.
Lehrtätigkeit an der Leibnitz Universität Hannover im Studienfach Darstellendes Spiel und an der Universität Hildesheim im Institut für Medien, Theater und Populäre Kultur. Durchführung von Lehrerfort- und Weiterbildungen bundesweit. Regiearbeiten bei Theater Karo Acht am Theater für Niedersachsen in Hildesheim.

Ole Hruschka

Porträt Ole Hruschka | © privat

Dr. Ole Hruschka leitet seit 2009 das Studienfach Darstellendes Spiel an der Leibniz Universität Hannover. Studium in Hildesheim und Aix-en-Provence, Promotion unter dem Titel „Magie und Handwerk. Reden von Theaterpraktikern über die Schauspielkunst”. Schauspieldramaturg am Theater Kiel (2003-2008). Theaterprojekte an Schulen und Hochschulen. Mitherausgeber der Zeitschrift für Theaterpädagogik. Buchveröffentlichungen: Theater machen. Eine Einführung in die theaterpädagogische Praxis. Paderborn: utb 2016 / Herausgegeberschaft mit Julian Mende: Theater – Epochen und Verfahren. Praktische Zugänge zu Theaterformen der Vergangenheit und Gegenwart. Braunschweig: Westermann 2021

www.darstellendesspiel.uni-hannover.de

Stefani Theis

Porträt Stefani Theis | © privat

Stefani Theis, geborgen 1966 in Gevelsberg (NRW), absolvierte nach dem Abitur ein Studium der Diplom-Pädagogik mit Schwerpunkt Kunst und die Schauspielschule. Als Schauspielerin war sie an unterschiedlichen deutschen Bühnen tätig und arbeitete zudem selbstständig im Kulturbereich. Stefani Theis absolvierte ein Weiterbildungsstudium Arbeitswissenschaft mit Zertifikatsabschluss und bildete sich beim Deutschen Institut für Erwachsenenbildung fort. Aktuell ist sie die Geschäftsführerin des LOT-Theaters Braunschweig und der Coachingagentur szenenmacher & co.

www.lot-theater.de

Christian Weiß

Porträt Christian Weiß | © Benjamin Kroeger

Christian Weiß arbeitet als Regisseur in Theater- und Tanzproduktionen, Audiowalkformaten und realisiert Installationen. 1978 in Salzgitter geboren, studierte er Literatur-, Sprachwissenschaft und Geschichte an den Universitäten in Freiburg und Braunschweig. Er war zum Internationalen Forum des Berliner Theatertreffens eingeladen und erhielt ein Stipendium des European Network of Performing Arts (Programm der Venedig Biennale) für den Austausch mit internationalen Kolleg*innen in Belgrad. Dies war auch der Beginn der Zusammenarbeit mit dem spanischen Komponisten Alberto Bernal. Christian Weiß war künstlerischer Leiter des Braunschweiger LOT-Theaters und ist seit 2007 Dozent an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig. Am dortigen Institut für Performative Künste und Bildung war er zuerst als Gastwissenschaftler/-künstler beschäftigt, übernahm dann die Verwaltung der Professur „Kunst in Aktion“ und schließlich die Vertretung der Professur „Didaktik des Darstellenden Spiels". Er ist Mitglied des Theater- sowie des Tanzbeirates der Landeshauptstadt Hannover. Mit Marie-Luise Krüger verbindet ihn eine langjährige künstlerische Partnerschaft. Als Regieduo krügerXweiss realisieren sie umfangreiche Rechercheproduktionen. Ihre entschleunigten Arbeiten zeichnen sich durch eine filigrane Ästhetik sowie hohe Sensibilität und Präzision im Umgang mit dem Material aus. Ihr besonderes Spiel mit dem auditiven und immersiven Moment ist oftmals Katalysator für Arbeiten, die sich einer Einordnung in Gattungsgrenzen entziehen. 2018 wurde ihre Produktion „welcome to the comfort zone“ mit dem Best Off-Jury-Preis der Stiftung Niedersachsen ausgezeichnet. 

Katharina Wisotzki

Porträt Katharina Wisotzki | © China Hopson

Katharina Wisotzki studierte Musik und Germanistik in Oldenburg und Tours (Frankreich) und arbeitet seit 2011 organisatorisch und dramaturgisch für verschiedene Theater-Festivals u.a. PAZZ Performing Arts Festival (Oldenburg), Festival Theaterformen (Braunschweig und Hannover), Freifeld Festival (Oldenburg). Sie gründete gemeinsam mit Katrin Windheuser das spartenübergreifende dreizehn°festival in Bremen und ist in verschiedenen Projekte beratend oder als Jurymitglied tätig. Seit März 2020 gestaltet sie das Programm des Theater im Pavillon (Hannover) und gründete hier das MULTITUDE Festival für feministische und intersektionale Solidarität, das erstmals vom 16.-19. September 2021 stattfinden wird.

https://pavillon-hannover.de/programm/theater/