© tilted collective, Foto: Thimo Kortmann | Szenenfoto „REDSHIFT – Tales of gainig power” von tilted collective
REDSHIFT – Tales of gaining power
tilted collective (Braunschweig)
Format: Tanz- und Objekttheater-Performance
Format: Tanz- und Objekttheater-Performance
„Wir blicken in den bodenlosen Grund.”
„Euphorie und Angst, Leichtigkeit und Schwere, Anpassung und Grenzüberschreitung beginnen, miteinander zu ringen: Wie tief ist deine Fallhöhe? Wie weit kannst du gehen? Was bedeutet dir Macht?”
tilted collective widmet sich in der Tanz- und Objekttheater-Performance REDSHIFT dem Streben nach Macht aus einer weiblichen* Perspektive. Mit waghalsigen Choreografien und sich verflüssigenden Körpern lädt die Performance dazu ein, die eigene Wahrnehmung von Weiblichkeit* zu verschieben, weibliche* Macht in ihrer Fragilität wie auch Brutalität zu erleben und sich gesellschaftlichen Utopien und persönlichen Wunschträumen hinzugeben. Vor allem auf einflussreichen, „non-konformen“ weiblichen* Körpern liegt eine jahrhundertelange Praxis der (Ver-)urteilung: Hexen wurden verfolgt, Primaballerinas verklärt, Nymphen sexualisiert, Sirenen gefürchtet und Prinzessinnen glorifiziert. Aber was geschieht, wenn wir all diesen Erzählungen, ihre Grundlage nehmen und beginnen, weibliches* Auftreten in einem neuen Licht wahrzunehmen?
In der Farbe Rot scheinen sich Ideen und Zuschreibungen von Weiblichkeit manifestiert zu haben. Die interdisziplinäre Produktion REDSHIFT schafft mit verschiedenen Rotverschiebungen in den künstlerischen Disziplinen unterschiedliche Wahrnehmungsmöglichkeiten von weiblichem* Auftreten und weiblicher* Macht. Die intermediale Choreografie von Körpern und Objekten aus Tüll und Stahl wird abwechselnd von den beiden Künstlerinnen performt und verschiebt ihren Fokus von Abend zu Abend.
In der Farbe Rot scheinen sich Ideen und Zuschreibungen von Weiblichkeit manifestiert zu haben. Die interdisziplinäre Produktion REDSHIFT schafft mit verschiedenen Rotverschiebungen in den künstlerischen Disziplinen unterschiedliche Wahrnehmungsmöglichkeiten von weiblichem* Auftreten und weiblicher* Macht. Die intermediale Choreografie von Körpern und Objekten aus Tüll und Stahl wird abwechselnd von den beiden Künstlerinnen performt und verschiebt ihren Fokus von Abend zu Abend.
Impressionen vom Best OFF Festival
© Helge Krückeberg | Szenenfoto „REDSHIFT – Tales of gaining power” von tilted collective
© Helge Krückeberg | Szenenfoto „REDSHIFT – Tales of gaining power” von tilted collective
© Helge Krückeberg | Szenenfoto „REDSHIFT – Tales of gaining power” von tilted collective
© Helge Krückeberg | Szenenfoto „REDSHIFT – Tales of gaining power” von tilted collective
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Statement der Auswahljury
Team und Förderer
Künstlerische Leitung, Choreografie, Objekte, Performance Alba Scharnhorst, Selina Glockner
Lichtszenografie und -performance Thimo Kortmann
Kostümdesign Isabell Wibbeke
Sounddesign und Komposition Janna Berger, Kai Wenas
Künstlerische Produktionsleitung Rixa Knaack-Meyer zur Capellen
Künstlerische Assistenz Tabea Below
Dramaturgische Begleitung Tim Sandweg
Lichtszenografie und -performance Thimo Kortmann
Kostümdesign Isabell Wibbeke
Sounddesign und Komposition Janna Berger, Kai Wenas
Künstlerische Produktionsleitung Rixa Knaack-Meyer zur Capellen
Künstlerische Assistenz Tabea Below
Dramaturgische Begleitung Tim Sandweg
Gefördert durch das Kultursekretariat NRW Gütersloh im Programm Spielraum, das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur, die Braunschweigische Stiftung, die Stiftung Niedersachsen, die Stadt Braunschweig, das Bezirksamt Pankow.
Über tilted collective
tilted collective ist ein interdisziplinäres Künstler*innen-Netzwerk, gegründet von Selina Glockner und Alba Scharnhorst. Das künstlerische Team realisiert Inszenierungen, performative Installationen und Vermittlungsformate zu feministischen Themen an der Schnittstelle von Tanz und Objekttheater. Auf Bühnen und in sozialen Räumen laden sie das Publikum ein, den persönlichen Standpunkt als veränderbar zu begreifen, sich gemeinsam in Zyklen des Wandels zu begeben, die eigene Wahrnehmung in Bewegung zu versetzen und Normen ins Wanken zu bringen. Wo die künstlerischen Genres ineinander greifen, entstehen Zwischenräume und Kipp-Punkte für eine nachhaltige und unaufhaltsame Auseinandersetzung mit persönlichen und gesellschaftlichen Themen.