© Zufit Simon, Foto: Oliver Look | Impression „The Fight Club” von Zufit Simon
Premiere:
The Fight Club
Zufit Simon (Braunschweig)
Format: Tanzperformance
Dauer: ca. 60 Minuten
Format: Tanzperformance
Dauer: ca. 60 Minuten
Zum Festivalprogramm
Termin
Premiere: The Fight Club
Tickets (externer Link)
Nachgespräch
Nachgespräch am 23. April. Moderiert von Heike Bröckerhoff.
Tanzperformance zur Körpersprache von Angriffslust, Machtspielen und Gewalt
In The Fight Club forscht Zufit Simon zur Körpersprache von Angriffslust, Machtspielen und Gewalt. Mit dem sich wandelnden Körperausdruck entsteht eine Vielfalt neuer Assoziationen, ein kontinuierlicher Statuswechsel zwischen Macht und Ohnmacht.
Es ist ein Stück über den Kampf – als Akt des Widerstands, als Ritual der Selbstbehauptung und als Möglichkeit, neue Gemeinschaften zu erfinden.
Es ist ein Stück über den Kampf – als Akt des Widerstands, als Ritual der Selbstbehauptung und als Möglichkeit, neue Gemeinschaften zu erfinden.
Team und Förderer
Choreografie und künstlerische Leitung Zufit Simon
Tanz Hikaru Osakabe, Clarissa Rêgo, Cary Shiu, Zufit Simon
Musik Fredrik Olofsson
Licht JOM
Kostüm Mirella Oestreicher
Presse Beate Zeller
Tanz Hikaru Osakabe, Clarissa Rêgo, Cary Shiu, Zufit Simon
Musik Fredrik Olofsson
Licht JOM
Kostüm Mirella Oestreicher
Presse Beate Zeller
Eine Produktion von Zufit Simon/artblau Tanzwerkstatt. Gefördert durch die Stiftung Niedersachsen. In Kooperation mit dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München.
Über Zufit Simon
Die israelisch-deutsche Tänzerin und Choreografin Zufit Simon lebt seit 25 Jahren in Deutschland und zeigt seit 20 Jahren ihre Choreografien in der freien Szene, viele wurden ausgezeichnet. Mehrfach war sie bei der Tanzplattform Deutschland vertreten und tourt international, u.a. in Kooperation mit dem Goethe Institut.
In Israel (Kfar Sirkin) geboren, absolvierte sie ihr Abitur mit Tanzabschluss und studierte zeitgenössischen Tanz an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (HfMDK) in Frankfurt am Main. Sie arbeitet in Berlin, München und Braunschweig, wo sie probt, aufführt, Gelder akquiriert.
Ihren ersten professionellen Auftritt als Tänzerin hatte sie in einer Produktion der Company CobosMika 2002 in der Münchner Muffathalle („Tower of Babel“).
Sie war in Produktionen der Münchner Choreograf*innen Micha Purucker, Stephan Herwig und Sabine Glenz beteiligt, bevor sie ihre eigenen Arbeiten, häufig in der Spielstätte schwere reiter, zeigt.
In Berlin zeigte sie ihre ersten choreografischen Soloarbeiten, dann folgten Einladungen auf nationale und internationale Festivals, z.B. Italien, Österreich, Tansania, Tschechien, Polen, Russland, Bulgarien und Frankreich. Bereits ihr erstes Solo „fleischlos“, gezeigt beim Festival euro-scene Leipzig 2005, wurde ausgezeichnet – es erhielt den 3. Preis.
Zufit Simon wurde 2012 mit dem Solo „Wild Thing“ für das Pitching bei der Tanzplattform Deutschland in Dresden ausgewählt und zeigte auf der Tanzplattform Deutschland in Kampnagel Hamburg 2014 das choreografische Konzert „I LIKE TO MOVE IT“. Die Produktion wurde danach bei der Tanzwerkstatt Europa gezeigt und im Februar 2018 im schwere reiter wieder aufgenommen. Dazwischen lagen über 30 Gastspiele. Auch das Duett „ADOM MODULATIONS“ wurde seit seiner Uraufführung 2008 in wechselnden Besetzungen über 30 Mal gezeigt.
2016–2019 arbeitete sie an der Trilogie „un-emotional“ über Zusammenhänge zwischen Körpersprache, Mimik und Gesten. Gemeinsam mit dem Regisseur Moritz Schönecker eröffnete sie 2015 mit den Produktionen „Die Zofen“ (Genet) und „Judith“ (Hebbel), die Spielzeit am Theaterhaus Jena. In der Spielzeit 2017/2018 kuratierte sie dort die Tanzreihe. Seit 2016 ist Zufit Simon Mitglied von Tanztendenz München e.V.; von 2018 bis 2022 war sie mit in der künstlerischen Leitung der artblau Tanzwerkstatt.
Bei Rodeo München, dem Festival der freien Theater- und Tanzszene, ist Zufit Simon präsent: mit „piece of something“ 2014, „SCHÄUME“ und „fleischlos“ 2020, „Radical Cheerleading“ 2024. Das 2023 für den Deutschen Theaterpreis Der Faust nominierte Stück tourt erfolgreich, und wurde bislang ca. 30 Mal gezeigt.
Parallel zu ihrer choreografischen und tänzerischen Arbeit unterrichtet sie immer wieder Workshops.
Zufit Simon ist mit ihrem formalen, bildstarken Stil, der immer in der Körperlichkeit wurzelt, eine ganz eigene Größe in der Münchner Tanzlandschaft. In allen ihren Produktionen steht sie selbst auf der Bühne, ob Solo, Duett, Trio oder Quintett, da es ist ihr wichtig ist, sich selbst dem auszusetzen, was sie von den Tänzer*innen fordert. Ihr Ensemble ist in bestem Sinne divers. Langjährige Partner sind Dietrich Oberländer (Produktion/Bühne/Licht) und Fredrik Olofsson (Musik/Video).
Aktuell beschäftigt sie sich mit körperlichen Formen des Protests – immer steht der Körper in seiner konkreten Beschaffenheit im Zentrum – durchaus fremdartig kann dieser Organismus wirken, wenn man ihn sich genau anschaut – und obwohl jeder Körper mehr oder weniger mit den gleichen Organen ausgestattet ist, unterscheidet er sich fundamental.
2025 erhielt Zufit Simon mit dem Tanzpreis der Stadt München eine Anerkennung für ihr Lebenswerk.
In Israel (Kfar Sirkin) geboren, absolvierte sie ihr Abitur mit Tanzabschluss und studierte zeitgenössischen Tanz an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (HfMDK) in Frankfurt am Main. Sie arbeitet in Berlin, München und Braunschweig, wo sie probt, aufführt, Gelder akquiriert.
Ihren ersten professionellen Auftritt als Tänzerin hatte sie in einer Produktion der Company CobosMika 2002 in der Münchner Muffathalle („Tower of Babel“).
Sie war in Produktionen der Münchner Choreograf*innen Micha Purucker, Stephan Herwig und Sabine Glenz beteiligt, bevor sie ihre eigenen Arbeiten, häufig in der Spielstätte schwere reiter, zeigt.
In Berlin zeigte sie ihre ersten choreografischen Soloarbeiten, dann folgten Einladungen auf nationale und internationale Festivals, z.B. Italien, Österreich, Tansania, Tschechien, Polen, Russland, Bulgarien und Frankreich. Bereits ihr erstes Solo „fleischlos“, gezeigt beim Festival euro-scene Leipzig 2005, wurde ausgezeichnet – es erhielt den 3. Preis.
Zufit Simon wurde 2012 mit dem Solo „Wild Thing“ für das Pitching bei der Tanzplattform Deutschland in Dresden ausgewählt und zeigte auf der Tanzplattform Deutschland in Kampnagel Hamburg 2014 das choreografische Konzert „I LIKE TO MOVE IT“. Die Produktion wurde danach bei der Tanzwerkstatt Europa gezeigt und im Februar 2018 im schwere reiter wieder aufgenommen. Dazwischen lagen über 30 Gastspiele. Auch das Duett „ADOM MODULATIONS“ wurde seit seiner Uraufführung 2008 in wechselnden Besetzungen über 30 Mal gezeigt.
2016–2019 arbeitete sie an der Trilogie „un-emotional“ über Zusammenhänge zwischen Körpersprache, Mimik und Gesten. Gemeinsam mit dem Regisseur Moritz Schönecker eröffnete sie 2015 mit den Produktionen „Die Zofen“ (Genet) und „Judith“ (Hebbel), die Spielzeit am Theaterhaus Jena. In der Spielzeit 2017/2018 kuratierte sie dort die Tanzreihe. Seit 2016 ist Zufit Simon Mitglied von Tanztendenz München e.V.; von 2018 bis 2022 war sie mit in der künstlerischen Leitung der artblau Tanzwerkstatt.
Bei Rodeo München, dem Festival der freien Theater- und Tanzszene, ist Zufit Simon präsent: mit „piece of something“ 2014, „SCHÄUME“ und „fleischlos“ 2020, „Radical Cheerleading“ 2024. Das 2023 für den Deutschen Theaterpreis Der Faust nominierte Stück tourt erfolgreich, und wurde bislang ca. 30 Mal gezeigt.
Parallel zu ihrer choreografischen und tänzerischen Arbeit unterrichtet sie immer wieder Workshops.
Zufit Simon ist mit ihrem formalen, bildstarken Stil, der immer in der Körperlichkeit wurzelt, eine ganz eigene Größe in der Münchner Tanzlandschaft. In allen ihren Produktionen steht sie selbst auf der Bühne, ob Solo, Duett, Trio oder Quintett, da es ist ihr wichtig ist, sich selbst dem auszusetzen, was sie von den Tänzer*innen fordert. Ihr Ensemble ist in bestem Sinne divers. Langjährige Partner sind Dietrich Oberländer (Produktion/Bühne/Licht) und Fredrik Olofsson (Musik/Video).
Aktuell beschäftigt sie sich mit körperlichen Formen des Protests – immer steht der Körper in seiner konkreten Beschaffenheit im Zentrum – durchaus fremdartig kann dieser Organismus wirken, wenn man ihn sich genau anschaut – und obwohl jeder Körper mehr oder weniger mit den gleichen Organen ausgestattet ist, unterscheidet er sich fundamental.
2025 erhielt Zufit Simon mit dem Tanzpreis der Stadt München eine Anerkennung für ihr Lebenswerk.